Yancep National Park

Oktober6

Durch Ronnie, der Dame aus Green Head haben wir vom Yanchep National Park erfahren. Der National Park liegt quasi auf unserem Weg nach Perth und beherbergt eine Koala Kolonie. Da man diese putzigen „Baeren“ nicht oft genug sehen kann, entscheiden wir uns den Park zu besuchen.

Nachdem wir den Eintritt gezahlt haben, geht es auf einer gepflegten Strasse zum „Loch McNess“ See. Hier wollen wir den „Wetlands Walk Trail“ gehen. Als wir ankommen, sind wir zunaecht vollkommen erstaunt ueber den fein saeuberlich gemaehten Rasen und den vielen Picknicktische, die ueberall herumstehen.

Es dauert eine Weile, dann finden wir den „Walk“. Gleich am Anfang befindet sich ein Steg. Wir machen Halt und lassen den Blick ueber das Wasser gleiten. Sofort faellt uns etwas ins Auge. Wir sehen Fluegel schlagen und Wasser spritzen. Im ersten Moment denken wir, es sind zwei Voegel bei der Paarung, dann wird klar, dass es sich nur um ein Lebewesen handelt. Es ist ein dunkles Etwas, das immer wieder Wasser aufspritzt und dabei einen merkwuerdigen Pfeifton von sich gibt. Dank unseres Fernglases, finden wir schliesslich heraus, dass es sich um eine Art Ente mit einem dicken Kehlsack handelt.

Nachdem dieses Raetsel geloest ist, schliessen wir den Wanderweg ab und steuern die Koalas an. Unterwegs entdecken wir Kangaroos, die sich am saftigen Rasen laben. Sie haben ueberhaupt keine Angst und wir kommen so nah heran, dass wir ein Baby im Beutel seiner Mutter ausmachen koennen, das in die Sonne blinzelt. Dann geht es um das Hotel (ja richtig gelesen) herum zu den Koalas. Wir hatten eigentlich angenommen, dass diese frei im Park leben, werden aber eines Besseren belehrt. Sie leben eingezaeunt in einem recht grosszuegigen Gehaege. Nachdem wir die

Koales ausreichend bestaunt haben, machen wir uns auf zur naechsten Attraktion des National Parks – den Hoehlen.

Hierfuer schlagen wir den „Caves Walk Trail“ ein. Es geht vorbei an einem gepflegten Rubgyfeld auf dem sich Kanagaroos aalen und an Bueschen in denen Voegel zwitschern. Dann erreichen wir eine der Hoehlen. Leider wird bestaetigt, was wir bereits befuehrchtet haben- der Eintritt kostet extra. Also geht es fuer uns weiter, der Weg ist auch ohne eine Hoehlenbesichtigung ganz nett.

Wieder zurueck am See finden wir die Picknickplaetze von Menschen ueberfluttet vor. Fuer uns geht es durch die Menge zurueck zum Van und weiter mit unserer Reise….

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Pinnacle Desert

Oktober4

Die Seeloewen von Green Head sind noch allgegenwärtig als wir uns wehmuetig auf den Weg zum nicht allzu weit entfernten Cervantes machen. Dieser kleine Ort befindet sich ganz in der Naehe zur Pinnacle Desert. Das ist eine, in mitten der sonst recht gruenen Landschaft befindlichen Wueste. Zudem tuermen sich aus dem goldgelben Sand unzaehliche Muschelfelsen. Dieses Naturphaenomen wird richtig vermarktet, es kommen duzende Busse mit Touristengruppen angefahren, die dann durch den abgesteckten Parcours gescheucht werden. Zudem sind immer noch Schulferien und viele Familien nutzen dies fuer einen Ausflug in die Wueste. Nachdem man ein sattes Eintrittsgeld bezahlt hat, gibt es zwei Moeglichkeiten die Gegend zu erkunden. Die Erste ist mit dem Auto zu bewaeltigen. Eine gut gepflegte Sandpiste fuehrt durch die Wueste, man kann hier und da in einer Bucht fuer ein Foto anhalten. Es ist alles wunderschoen hier, die Wueste, die merkwuerdigen Felsen, man kann das Meer sehen, ist schon wirklich toll, aber gegen die Seeloewen von Gestern ist das hier ziemlich unspektakulaer. Vielleicht haetten wir noch ein paar Tage warten sollen bis wir uns was anderes anschauen …. Wie auch immer, wir sind jetzt hier und laufen brav alles ab was es in der Pinnacle Desert zu sehen gibt. Nachdem wir die Runde mit dem Auto beendet haben, begeben wir uns erstmal in das Pinnacle Desert Discovery Center. Hier kann man sich ausfuehrlich ueber die Entstehung dieser Wueste mit den Gesteinsformationen aus Muscheln informieren und einiges ueber die Tierwelt dieses Gegend in Erfahrung bringen. Wieder etwas schlauer gehen wir auf den rund 2km langen Wanderweg, die zweite Moeglichkeit die Wueste zu erkunden. Diesen muessen wir uns mit einer Menge anderer Schaulustiger teilen, wir sind solche Menschenansammlungen gar nicht mehr gewoehnt. Es verteilt sich ueber die Strecke aber ganz gut, so dass wir ein paar tolle Fotos machen koennen.

Auf dem Weg weiter nach Perth wollen wir einen kleinen Schlenker machen, da wir gelesen haben, dass es in Badgingarra einen tollen Wanderweg geben soll auf dem man viele Wildblumen und Tiere sehen kann. Dorthin werden wir es heute nicht mehr schaffen, so dass wir uns einen Campingplatz in der Naehe suchen. Das Waddi Farm Resort ist unser Ziel, dazu muessen wir wieder 5km Schotterpiste fahren, die aber diesmal sehr gut in Schuss ist. Am naechsten Morgen sehen wir entlang dieser Strecke neben der wirklich tolle Wiesen die praechtig bluehen lauter Skinks ueber die Strasse laufen. Wir halten an und machen ein paar Fotos. Steffi verfolgt einen und erschreckt ihn dabei so, dass der zum Angriff uebergehen will, bedrohliche Geraesche von sich gibt und wild sein Maul aufreisst. Nach ein paar Schnappschussen lassen wir das Tier in Ruhe und fahren nach dieser Begegnung aufgeheitert in Richtung Badgingarra. Ich mach es an dieser Stelle mal kurz. In der Gegend durch die der Wanderweg fuehrt hat es sich bereits ausgeblueht und ist ziemlich trostlos. Wir gehen den Weg trotzdem ab. Naechster Stopp Yanchep National Park.


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“Human-Interaction” Andre und ich bespassen australische Seeloewen

Oktober3

So, nun haben wir auch den Kalbarri Nationalpark gesehen und haben vor Perth nur noch Pinnacles Desert auf dem Programm. Dennoch wollen wir die Strecke dort hin nicht hinunter hetzen und nehmen den Indian Ocean Drive, der an der Kueste entlang fuehrt, anstelle des grossen Brand Hwy.

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Kalbarri National Park

Oktober1

Nach tollen Tagen an der Shark Bay und mit den Delphinen von Monkey Mia fuehrt uns unserer Weg weiter die australische Westkueste hinunter. Der Kalbarri National Park ist da die naechste Moeglichkeit die Schoenheiten dieser Gegend zu erkunden.

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Die Delphine von Monkey Mia und mein 30ster Geburtstag

September29

Nachdem wir in Coral Bay schon deutlich die Auswirkungen der beginnenden Schulferien bemerkt haben, haben wir eine ganze Weile hin und her ueberlegt, ob wir uns wirklich Monkey Mia antun. Dieser kleine Ort mit seinen wilden Delphinen ist einer der Hauptattraktion an der Westkueste Australien.

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von Coral Bay nach Monkey Mia

September27

Nachdem wir Coral Bay verlassen haben, geht es weiter gen Sueden. Da es aber schon sehr spaet ist, kommen wir nicht sehr weit und fahren auf einen Rastplatz auf dem wir die Nacht verbringen. Am naechsten Morgen schlafen wir in aller Ruhe aus. Als wir endlich aus den Federn sind, machen wir uns daran, die Kuehlfluessigkeit von unserem Van auszutauschen.

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Coral Bay und die Manta Rochen

September26

Nach einer tollen Zeit im Cape Range National Park geht es ins ca. 190 km entfernte Coral Bay. In dem Teil des Nigaloo Riffs vor Coral Bay’s Kueste leben das ganze Jahr ueber Manta Rochen. Hier wollen wir noch einmal ausgiebig schnorcheln und eine Tour machen um diesen imposanten Meeresbewohnern nahe zu kommen.

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Exmouth, der Cape Range National Park und das Nigaloo Reef

September24

16.09 Ankunft in Exmouth

Am 16.09.09 erreichen wir Exmouth. Dieses kleine Nest an der Westkueste Australiens ist die letzte Stadt vor unserem lang ersehnten Ziel – dem Nigaloo Riff. Gar nicht weit von Exmouth entfernt, liegt der Cape Range Nationalpark vor dessen “Haustuer” sich das Nigaloo Riff befindet.

Unser Plan ist es, auf einem der Campingplaetze des Parks unterzukommen und von dortaus das Riff zu erkunden.

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Broome und der Cable Beach

September13

Am 10.09. erreichen wir endlich Broome und damit auch die australische Westkueste. Der Weg vom Litchfiel Nationalpark im Northern Territory fuehrte uns an den Kimberleys vorbei an die Kueste von Western Australia. An der Grenze nach Western Australia mussten wir an einer Quarantäne-Station anhalten und all unser Obst und Gemuese wegwerfen. Die haben hier Angst vor Fruchtfliegen aus den anderen Bundesstaaten. Das muss man sich mal in Deutschland vorstellen…

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Darwin und der Litchfield National Park

September6

So schoen der Kakadu Nationalpark auch war, fiebern wir jetzt doch schon sehr der Kueste entgegen. Wir haben das Meer schon eine ganze Weile nicht gesehen. Aussserdem hoffen wir auf weniger Muecken.

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